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das hast Du aber mal so nebenbei auf dem Klo geschrieben, oder? Also der dramatische Titel und dann ein Geholper und Gestelze, dass Blinde ihre Freude daran hätten. Was möchtest Du dem Leser Tiefsinniges mitteilen? Dre Glauben ist fort? Jesus hat uns alle verlassen? Oder ist gar das lyr. ich der neue Heiland? Auf jeden Fall kann es mich nicht überzeugen, da der Text einfach so daher kommt, ohne sonderlich überlegt zu sein, wobei diese Kriterium bei einem Text über Glauben und Co doch wichtig ist.
Ich finde,dass dieses Werk nicht so schlecht ist, wie Shila tut. Zwar nicht mein Geschmack,aber doch nicht schlecht wolki *gg* @Shila Ganz nebenbei:Ich hasse Leute,die immer mit Gewalt provozieren müssen, und sich dann auch noch so plump ausdrücken wie "das hast Du aber mal so nebenbei auf dem Klo geschrieben, oder?" Ich hoffe,dass deine Werke bedeutend besser sein werden,denn bis jetzt hat man davon ja noch nicht viel mitbekommen,oder???!!!?? Lg RMN
____________________________ Every number\'s a hero and every hero\'s a son But every son\'s just a number when the battles begun
ich muss nicht mit eigenem Können glänzen um kritisieren zu können, oder kann ich neuerdings einen Goethe nicht mehr kritisieren, weil er besser schreibt? Wo wäre da der Fortschritt? Und schön dass Du mich hasst, was mir allerdings herzlich egal sein kann. Nebenbei gesagt, hast du wohl nicht viel zum Text zu sagen gehabt.
Nachdem Shila Deinem Gedicht vorgeworfen hat, es würde sehr stark holpern, beginne ich mit einer Metrikanalyse:
XxXxxXxxXx (liest sich flüssig) XxXxXxX xXxXxXxXx xXxXxXxX
XxXxXxX (hier kann man ins Schleudern kommen, wenn man statt "der" das "seit" betont: xXxxXxX; da Du immer wieder zwischen Jambus und Trochäus wechselst, kann das auch leicht passieren.) xXxXxXxXx xXxXxXxX XxXxXxXx
xXxXxXxX xXxXxXxXxX (eine Hebung zuviel, hier kommt man etwas aus dem Rhythmus) xXxXxXxX xXxXxXxX
Was noch zu bemängeln wäre: Der Reim "glauben" - "raubten" ist unsauber (eine Assonanz: Die Vokale der Reimsilben sind z.T. voneinander verschieden)
S1V1: "Sehe goldene Töne erklingen": Man sieht die Töne nicht erklingen, man hört sie erklingen: Zumindest für meine Begriffe schwächst Du die Synästhesie "goldene Töne" damit erheblich ab.
S3V4: "Der heute ist nur Rauch und Schall": In diesem Vers gefällt mir das "ist" nicht: Als ein "totes Verb" vermag es das kräftige Bild "Rauch und Schall" nicht so recht zu tragen. Mein Vorschlag: der heute nur noch Rauch und Schall
Ein Interpretationsversuch: Bei dem "inneren Kampf" handelt es sich um die alte Frage, ob eine transzendente Macht exisitiert oder nicht. Es ist eine Glaubensfrage, und in uns kämpft damit die Vernunft gegen die Phantasie und das Bedürfnis nach Schutz und Geborgenheit. "Jesus" ist hierbei nur ein Sinnbild für den langsamen, aber sicheren Niedergang des Glaubens.
Liebe Grüße Nitro
____________________________________________________ Früher war ich eitel, jetzt bin ich perfekt. --W.C. Fields
die "goldenen Töne" könnten für Glocken bzw. als Methapher für die Kirchen stehen. Somit kommt als Interpretationsebene der Kampf zwischen Vogelgesang - Schöpfung / Gotteswerk und Glockenklang - religiösen Anbetung / Menschenwerk hinzu.
Das dieser Kampf nicht nur in Gedanken stattfindet zeigt die zweite Strophe:
"im Innern der Glaube" "Freiheit im Sohn" im Gegensatz zu dem, was Menschen (auch Religionsvertreter) damals taten "Als sie ihm das Leben raubten"
In der 3. Stufe klingt die Zusage an, die durch sein Blut besiegelt wird im Angesicht des Kreuzes / Todes. "Sein lauter Ruf" (Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.)verhallt heute in den leeren Gebäuden und scheint für viele nur "Rauch und Schall"
Hier endet das Gedicht, so daß die Gedankenwelt zurück bleibt. Der innere Kampf in jedem einzelnen, ob er glauben kann und will oder nicht.
Das Beispiel vieler "Gläubiger" steht allerdings oft im krassen Gegensatz zu dem Zeugnis, das er am Kreuz gab.
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